Bei der Besprechung der Pläne für die Baugenehmigung trat bei uns im Dachgeschoss erneut die Frage auf ob wir die Außenwand vollständig auf die Außenmauer bauen dürfen oder einen 0,5 m Absatz in Kauf nehmen müssen. Dadurch würden wir ca. 2,5 m² an Wohnraum verlieren. Unsere Doppelhaus-Nachbarn haben den Bau bis auf die Außenmauer beim Bauamt genehmigt bekommen. Die Architektin unseres Bauträgers gab uns die Auskunft, dass es keine Möglichkeit gibt den Bau bis auf die Außenmauer vorzunehmen. Komisch nur, dass es bei den Nachbarn geht???

Da wir uns nicht so einfach mit der Aussage abspeisen lassen wollten haben wir uns extern auf eigene Kosten nochmals beraten lassen. Auf Anhieb wurde uns eine Möglichkeit genannt den Bau bis auf die Außenmauer zu realisieren. Die Einsatzbereitschaft bei Staufen Massivhaus das optimale Ergebnis für die Bauherren herauszuholen hat uns an dieser Stelle sehr enttäuscht. Nachdem wir der Architektin den  anzuwendenden Paragraphen aus der Landesbauordnung Baden-Württemberg mitgeteilt hatten wurden die Pläne für das Baugesuch jedoch kostenfrei korrigiert. Der Hacken an der Sache ist jedoch, dass die Baugenehmigung nicht mehr wie ursprünglich geplant im "Grünen Punkt-Verfahren" sondern im deutlich teuereren "Roten Punkt-Verfahren" erfolgt.

:-(

Immerhin 2,5 m² mehr Wohnfläche. :-)

Nun haben wir es Schwarz auf Weiß: Der Bau unserer DHH wurde am 26. August 2011 vom Bauamt genehmigt. Somit kann der Bagger die Baugrube ausheben...

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